Alain Balalas

Unser Mitbruder Alain Balalas verließ uns am 20. April im Alter von 86 Jahren.
Alain war ursprünglich Lehrer und Schulleiter, der seinen Beruf mit Leidenschaft ausübte; er war aber auch, und erst recht seit seiner Pensionierung, ein großer Gelehrter, Geschichtsfanatiker (mit einem Buch über die Geschichte der Ukraine) und Spezialist für das provenzalische Kulturerbe. Er war Autor zahlreicher Artikel und Bücher über sein Dorf und leitete Entdeckungsexpeditionen, Vorträge und archäologische und historische Ausstellungen. Er war Medaillenträger der Stadt Peyrolles, Commander des Palmes Académiques und Korrespondent der Académie des Sciences, Arts & Lettres de Marseille (Akademie der Wissenschaften, Künste und Literatur von Marseille).
Er war eine regionale Referenz und hatte insbesondere in den 1990er Jahren an einer Sendung von Midi Méditerranée über seine Gemeinde, Peyrolles, teilgenommen.
Er war aber auch ein großer Radfahrer, Langstreckenwanderer, Passkletterer und seit über 40 Jahren Mitglied unserer Bruderschaft. Obwohl er seit vier Jahren keine neuen Pässe mehr überquerte, blieb er uns weiterhin treu.
Titulaire de plus de 300 cols différents, il avait parcouru plus de 500 000 kms de randonnées, en 650.
En 2001, il avait effectué un « tour de la France » (et non un « Tour de France » comme il se plaisait à le préciser) en totale autonomie sur un vélo randonneur en 650, avec 15 kg de bagages : 4546 km en un mois et huit jours, 45 départements, 16 régions, 56 cours d’eau franchis, 880 communes traversées. Il avait aussi participé à Paris-Brest-Paris 1979, à de nombreux brevets randonneurs et FFCT, au randonneur 5000 de la Fédération, et à des brevets cyclo-montagnards.
Seine Beerdigung fand am 26. April statt.
Jean-Yves Jamin - DT 04S


Guten Tag, Jean-Yves,
Wir erfuhren gestern von Alains Tod durch einen Anruf von Gérard Fillon, der ihn gut kannte.
Dein Text ist eine hervorragende Zusammenfassung dieses außergewöhnlichen Charakters. Es ist alles gesagt. Er war ein starker Befürworter der Ukraine und wir hatten lange am Telefon darüber gesprochen, als der Krieg ausbrach. .
Er hatte auch über seine gesundheitlichen Sorgen gesprochen, wollte die Diagnose aber nicht zugeben. Er war zugänglich, gastfreundlich und ... stolz auf sich selbst, indem er seine gesamte Karriere und sein «Arsenal» an Diplomen erwähnte.
Er blieb nicht unbemerkt, was uns sicherlich dabei half, auf unseren provenzalischen Wanderungen in den 1990er Jahren ins Gespräch zu kommen.
Wir werden ihn nicht vergessen. Das ist sicher.
Un article sur lui était déjà paru dans la revue, et cela l’avait « rassuré » ! Il avait besoin de reconnaissance.
Mit freundlichen Grüßen,
Martine und Michel Medina
