Die Saga des Parpaillon
3/7/100/1000/2000/2650/ Die Rechnung geht auf - Roger Colombo CC Nr. 4205 Chambéry (Savoyen) - Zeitschrift Nr. 29, 2001
Dies ist keine Parodie auf eine Fernsehsendung und diese Zahlen bedürfen einiger Erklärungen.
- 100: wie der Club der ”I00 Pässe”.”
- 2000: wie der diesjährige Jahrgang
- 1000: wie der tausendste Pass
- 100: wie der hundertste Pass bei mehr als 2000
- 3: wie die Anzahl der Versuche, diesen Pass zu überqueren
- 7: wie die Anzahl der Teilnehmer an dieser Expedition
- 2650: wie die Höhe des ... PARPAILLON.
Der Parpaillon, ein mythischer Pass, über dessen Besteigung mehrfach in der Zeitschrift und in Fachmagazinen berichtet wurde, war von Régis Paraz schon vor langer Zeit als sein 1000.sten col. Damit die Rechnung wirklich aufgeht, war es auch die 100sten Pass auf über 2000 Metern, der von unserem Hundertkolumnisten erklommen wurde, der es sich nicht nehmen ließ, bis 2001 zu warten!
Nach einem kostenlosen Versuch am 26. August mit einer Absage der Reise aufgrund pessimistischer Wettervorhersagen unternahmen wir einen zweiten Versuch und nahmen Kurs auf Embrun, um dort einen lauen Abend zu verbringen und ein großes morgendliches Gewitter zu erleiden. Die Mountainbikes kehrten nass nach Chambery mit frustrierten Radfahrern zurück: Wir hatten uns alle auf diesen Anstieg gefreut und kehrten schrecklich enttäuscht zurück.
Der dritte Versuch war der richtige für die Gruppe der Sieben an diesem Sonntag, dem 10. September, mit einem wunderschönen Spätsommertag. Wir fuhren sehr früh von Chambéry ab und starteten in Embrun zu einer vernünftigen Zeit. Wir genossen den langen Anstieg nach Crévoux, wo wir uns stärkten und uns in das Gästebuch dieser legendären Klettertour eintrugen. Unsere Mountainbikes litten danach... und wir auch! Die zahlreichen Jäger, denen wir begegneten, ermutigten uns nicht gerade bei diesem harten Aufstieg. Zu viele Autofahrer gingen auf dieser Piste Risiken ein: So wie Radfahrer mit schmalen Reifen bergauf fahren, konkurrierten “normale” Autos mit 4×4-Fahrzeugen. Kühe und Pferde, denen unsere Anstrengungen gleichgültig waren, leisteten uns im letzten Teil dieses herrlichen Anstiegs bessere Gesellschaft. Schließlich standen wir vor dem Tor zu diesem geheimnisvollen Tunnel. Unsere zu schwachen Stirnlampen erlaubten es uns nicht, die Geheimnisse dieser dunklen Durchquerung zu lüften. An der frischen Luft erleichterten wir unsere Rucksäcke, um das Ereignis zu begießen.
Ein großes Lob an Régis für seinen Mut, für seine Organisation und für sein Beispiel. Er war es, der uns zur Bruderschaft gebracht hat und der es uns ermöglicht hat, große Momente der Sportfreundschaft zu teilen. Er hat seine schöne Medaille bei der letzten Generalversammlung erhalten und wird nun auf den ersten drei Seiten der Ehrentafel in der Zeitschrift erscheinen.